Keine Datenübertragung
AnonPDF läuft vollständig offline und sendet weder Dokumente noch Metadaten oder Telemetrie. Es gibt kein Benutzerkonto und keinen Server, an den etwas gehen könnte.
AnonPDF ist von Grund auf als Offline-Werkzeug gebaut. Hier steht, wie die Software Mandatsdaten schützt – und ehrlich auch, was sie Ihnen nicht abnehmen kann.
AnonPDF läuft vollständig offline und sendet weder Dokumente noch Metadaten oder Telemetrie. Es gibt kein Benutzerkonto und keinen Server, an den etwas gehen könnte.
Fundstellen werden aus dem Dokument entfernt (PDF-Redaktion), nicht mit einem Balken überdeckt. Auf Scan-Seiten werden die Bildpunkte selbst ersetzt – auch eine erneute Texterkennung findet nichts mehr.
Nach jedem Durchgang durchsucht AnonPDF das Ergebnis erneut nach allen erkannten Originalwerten – im Seitentext, auf OCR-Seiten, in Lesezeichen, Kommentaren, Links, Metadaten und bei Word in allen Bestandteilen.
Ein PDF dokumentiert Einstellungen, Funde je Kategorie und das Ergebnis der Gegenprobe – ohne Originalwerte. So lässt sich die Sorgfalt gegenüber Mandanten und Aufsicht belegen (Art. 5 Abs. 2 DSGVO).
Die Zuordnung zwischen Original und Pseudonym liegt als lokale Datei neben dem Ergebnis. Nur wer sie hat, kann die Pseudonymisierung umkehren – sie verlässt die Kanzlei nie.
Die macOS-Version ist von Apple signiert und notarisiert. Jede ausgelieferte Version durchläuft vor der Freigabe einen automatischen Funktionstest mit einer Testakte.
AnonPDF nimmt Ihnen viel Arbeit ab – die abschließende Prüfung nicht. Diese Grenzen gelten für jede automatische Anonymisierung, und Sie sollten sie kennen.
Auch ohne Namen können Sachverhalt, Ortsangaben oder eine ungewöhnliche Fallkonstellation eine Person erkennbar machen. Solche Angaben erkennt keine Software zuverlässig – sie gehören vor der Weitergabe in die anwaltliche Prüfung.
Die Erkennung arbeitet regelbasiert, nicht mit KI. Sie ist gründlich, aber nicht fehlerfrei: Ungewöhnliche Schreibweisen können übersehen werden, Fehltreffer sind möglich. Fundliste und Gegenprobe helfen bei der Kontrolle, ersetzen sie aber nicht.
Bei schlechter Scanqualität kann die Texterkennung Stellen übersehen. AnonPDF meldet, welche Seiten per OCR gelesen wurden – genau diese sollten Sie besonders sorgfältig prüfen.
Die Schlüsseldatei macht die Pseudonymisierung umkehrbar. Sie darf nie zusammen mit dem bearbeiteten Dokument weitergegeben oder hochgeladen werden.
Pseudonymisierung oder Anonymisierung? Der Unterschied nach DSGVO →
Nein. Da AnonPDF keine Daten an BlankStudio oder Dritte überträgt, verarbeitet niemand außer der Kanzlei selbst die Dokumente. Eine Auftragsverarbeitung im Sinne von Art. 28 DSGVO liegt damit nicht vor.
AnonPDF offenbart keine Mandatsgeheimnisse, weil die Dokumente den Rechner nicht verlassen. Ob die anschließende Nutzung eines KI-Dienstes mit pseudonymisierten Dokumenten zulässig ist, hängt vom Einzelfall ab – insbesondere davon, ob der Sachverhalt Mandanten erkennbar macht.
Nein, und das sollte keine Software behaupten. Die Erkennung ist regelbasiert und gründlich, aber nicht fehlerfrei. Fundliste, Gegenprobe und Prüfprotokoll unterstützen die Kontrolle; die abschließende Durchsicht bleibt Aufgabe der Kanzlei.
Die Antworten dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Rechtsberatung.
Testen Sie AnonPDF während der Beta kostenfrei mit Ihren eigenen Dokumenten – auf Ihrem eigenen Rechner.